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NSDAP-Mitgliederkartei online. Wissenswertes und Einordnungen

Das Bild zeigt einen Karteikartenschrank

Viele werden es bereits in den Medien gelesen haben: Die US-amerikanischen National Archives and Record Administration haben die Filme der NSDAP-Mitgliederkartei frei verfügbar online gestellt. 1 Hierbei handelt es sich sowohl um die Zentralkartei als auch die ursprünglich geografisch geordnete Gaukartei. Die Karteikarten beinhalten die wichtigsten Kenndaten der NSDAP-Mitglieder wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Beruf, Mitgliedsnummer, Beitrittsdatum und die Zugehörigkeit zu der jeweiligen Ortsgruppe. Der damit online gestellte Quellencorpus ist gewaltig – über 16 Millionen Bilder von mehr als 5.000 Mikrofilmen. Die mediale Aufmerksamkeit in den letzten Wochen war enorm. Viele versuchen nun herauszufinden, ob ihre Vorfahren Parteimitglieder waren, und sind dabei mehr oder weniger erfolgreich. Dies liegt daran, dass die Suche auf den Seiten der National Archives lediglich eine Rudimentäre ist. Hier wurde nur ein Teil der Karten im Register erschlossen, nicht jede einzelne. Von den Fundstellen aus muss man vor- oder zurücksuchen. Mit etwas Übung gelingt dies jedoch relativ gut. Der Verein für Computergenealogie hat eine einfache Anleitung für die Personensuche veröffentlicht. 2

Mitgliedskarte des Braumeisters Josef Wittmann, geboren am 10.11.1877 in Kötzting. Mitgliedsnummer 174812, eingetreten am 01.12.1929 in die Ortsgruppe Windischeschenbach, ausgetreten am 01.06.1930.

Unterdessen ist auf den Seiten der Wochenzeitung Die Zeit auch eine feiner erschlossene Datenbank der Karten online gegangen 3. In dieser können Abonnenten nach den Namen ihrer Vorfahren suchen. Diese Variante der Erschließung vereinfacht die Suche bis zu einem gewissen Grad. Ein Problem ist jedoch, dass die Zeit eine eigene Schutzfrist der Personendaten von 100 Jahren ab Geburt festgelegt hat. Sprich: Personen, welche nach 1926 geboren wurden, finden sich in der besagten Datenbank nicht. Dafür gibt es hier die Möglichkeit einer statistischen Auswertung. Gleichzeitig ergibt sich jedoch das Problem, dass Umsätze aus frei verfügbaren Daten generiert werden sollen, was aus wissenschaftlicher Sicht zumindest problematisch ist. 4 Der Erkenntnisgewinn durch dieses künstlich erzeugte „Privatarchiv“ ist marginal und fußt auf bereits zuvor frei zugänglichem Wissen. Auch liegen dadurch längst nicht “alle Fakten auf dem Tisch” wie die Zeitung selbst schreibt. Nicht nur wurde KI zur Erschließung genutzt, auch einordnende Quellen finden sich nicht. Übrigens plant auch das Bundesarchiv mit der Online-Stellung der Karteikarten in den nächsten Jahren 5 Problematisch ist außerdem, dass man die von der Zeit aufgearbeiteten Karteikarten nicht ordentlich zitieren kann. Hierfür ist man also weiterhin auf deren Auffinden im Upload der National Archives angewiesen.

Sind die hochgeladenen Filme oder die Datenbank nun etwas ganz Neues? Keineswegs! Die Karteikarten liegen seit 1994 im Bundesarchiv. Schon zuvor konnte man beim Bundesarchiv Anfragen zur Belastung der eigenen Familie stellen. Diese sind jedoch auf die nähere Verwandtschaft beschränkt. Breitere Auskunft auch über andere Personen erhielt man lediglich für nachgewiesene wissenschaftliche Zwecke. Hier schaffen die hochgeladenen Filme ganz neue Informationsmöglichkeiten für den ‘Ottonormalverbraucher’, zumal es beim Bundesarchiv zu längeren Wartezeiten bis zur erfolgten Auskunft kommt. 6 Wer sich nicht mit der bloßen Karteiauskunft abgeben, sondern mehr über die Hintergründe von Parteimitgliedschaften und das eventuelle Agieren in der Partei erfahren möchte, muss sich auch weiterhin an das Bundesarchiv sowie die Landesarchive der Bundesländer wenden. Hier werden nämlich sowohl die Spruchkammerakten der Entnazifizierung 7 aufbewahrt als auch die Mitgliedergrundbücher der NSDAP-Ortsgruppen, welche die lokalen Parteistrukturen dokumentieren. Die vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten der Mitgliedergrundbücher hat erst jüngst Marc Rothballer für die Ortsgruppe Weiden Altstadt demonstriert. 8 Überhaupt bleiben die Archive die wichtigsten Ansprechpartner. Dies liegt nicht nur daran, dass rund 20 Prozent der ursprünglich vorhandenen Karten am Kriegsende verloren gegangen sind und in den Archiven die Expertise für das mögliche Füllen dieser Lücken besteht. Vielmehr teilen diese auch frei weitere einordnende Hinweise und Einführungen zum Thema. So bieten die Seiten des Bundesarchivs zum Beispiel eine Einführung in die gesamte Thematik der Aufnahme in die NSDAP – ganz ohne Bezahlschranke. 9. Auch über die Arbeit an der Mitgliederkartei berichtet das Bundesarchiv regelmäßig. 10 Zusätzlich bietet die Mitgliederkartei auch keinerlei Hinweise auf die Mitgliedschaft in SA und SS. Auch hier bleibt das Bundesarchiv der wichtigste und kompetenteste Ansprechpartner.

Einen beispielhaften Aufschlag für den Nutzen der neuen Recherchemöglichkeiten hat jüngst Martin Clemens Winter auf dem Blog Das HASAG Puzzle vorgelegt. 11 Sein Beitrag ist zur Lektüre uneingeschränkt empfohlen. 12

Was ist nun das Fazit des Ganzen? Mit der Veröffentlichung der Filme ist die Recherche zu NSDAP-Mitgliedern wesentlich einfacher geworden, da auf diese Weise deutsche Archivgesetze umgangen werden können. Gleichzeitig benötigt die Recherche wirklich verwertbarer Ergebnisse einige Zeit, da die Angebote von Drittanbietern teils fragwürdig sind. Für zitierfähige Aussagen muss der Mikrofilm aufgesucht werden. Zu beachten ist außerdem, dass die erhaltene Kartei lediglich 80 Prozent der Mitglieder umfasst. Die übrigen Karteikarten sind verloren gegangen. Hier müssen die fehlenden Puzzlestücke durch andere Quellen ergänzt werden, wofür besonders die Mitgliedergrundbücher (Bundesarchiv) sowie die Spruchkammerakten (Landesarchive) in Frage kommen. In jedem Falle lohnen sich noch immer die Anfragen zur Mitgliederkartei beim Bundesarchiv. Dort ist nicht nur enorme Recherchekompetenz angesiedelt, die einem im Zweifel gern Hilfestellung leistet, sondern man erhält von dort auch qualitative Scans der Karteikarten (nicht der Filmaufnahmen).


Update vom 13.04.2026:
Die Datenbank der Zeit ist sogar noch problematischer als oben dargestellt. Andreas Praefcke (Ravensburg) wies auf seine Erfahrungen bei der Recherche zu seinen Großeltern hin: “Meine beiden Opas sind mit falschem Geb.datum, falschem Geburtsort (dafür doppelt) bzw. falschem Beruf verzeichnet”. 13 Sollte sich dieses Bild auch an anderer Stelle bestätigen, so wurde hier nicht nur ein künstliches ‘Privatarchiv’ geschaffen, sondern auch noch ein schlecht (man möchte sagen: schlampig) kuratiertes Privatarchiv. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich tatsächlich vor allem auf das Wunderwerk ‘K.I.’ verlassen wurde. Laut Aussage der Zeit habe man den Großteil der Arbeit durch ein Modell von Google Gemini (wahrscheinlich Flash) erledigen lassen. Über das anschließende Verfahren schreibt die Zeit: “Für die Analyse haben wir die Einträge aus der Zentralkartei von offensichtlichen OCR-Fehlern bereinigt und die Fallzahlen anteilig auf die Gesamtmenge von ehemals gut 10,2 Millionen eingetretenen Parteimitgliedern hochgerechnet.” 14 Was genau hier hochgerechnet wurde und wie man die OCR-Fehler bereinigt haben will, wird nicht transparent gemacht. Zu befürchten steht, dass einfach einige neue Prompts getippt wurden. Die Fehler sind nämlich durchaus mannigfach. Berufsbezeichnungen wurden falsch aufgelöst und Namen falsch erkannt. Nach kurzem Prüfen stellt man fest, dass der Vorname Horst massenhaft zu Fritz wurde und umgekehrt. Dies betrifft sicher auch andere Vornamen. Bei Nachnamen dürften diese Probleme ebenfalls vorkommen und damit die Sinnhaftigkeit der Recherche als solche fraglich machen. So oder so bleibt festzustellen, dass allem Anschein nach nicht nur mit eigentlich frei zugänglichen Daten, sondern sogar mit verfälschten eigentlich frei zugänglichen Daten Geld verdient werden soll. Ein durchaus zweifelhafter Zugang zur deutschen Geschichte. Nach diesen Erfahrungen möchte ich den Rat, Anfragen beim Bundesarchiv und den Staatsarchiven zu stellen, umso dringlicher vorbringen.

  1. Die Dateien und die Suchmaske sind hier zu finden. []
  2. Die Anleitung findet sich hier. Eine Diskussion im einschlägigen Forum findet sich hier. []
  3. Zu finden hier. []
  4. Letztlich wird hier eine ähnliche Piraterie an Gemeingütern betrieben wie auch von diversen Bilderplattformen, welche gemeinfreie Bilder gegen Zahlung zur “Lizensierung” anbieten. Gerade weil die Zeit offensichtlich auch KI zur Erschließung genutzt hat, kann hier nicht von irgendwelchen neuen Urheberrechten gesprochen werden. []
  5. Siehe hier. []
  6. Auch insofern ist die Behauptung der Zeit, dass erst jetzt alle Fakten auf dem Tisch liegen würden, zumindest irreführend. Es wurden bisher keine Überlieferungsbestandteile verheimlicht. Aber natürlich ist das Bundesarchiv an die deutschen Archivgesetze mit ihren Sperrfristen gebunden – anders als die National Archives in den USA. []
  7. Der Prozess der Entnazifizierung findet sich für das Beispiel Bayern aufgearbeitet im Bavarikon: Paul Hoser, Entnazifizierung, publiziert am 05.02.2013 (Aktualisierte Version 10.07.2023); in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Entnazifizierung (04.04.2026) []
  8. Vgl. Marc Rothballer: Die NSDAP-Ortsgruppe Weiden-Altstadt und ihre Mitglieder, in: Oberpfälzer Heimat. Beiträge zur Heimatkunde der Oberpfalz 70 (2026), S. 5-40. []
  9. Zu finden hier. []
  10. Beispielsweise hier über deren neue Aufstellung. []
  11. Ihr findet den Beitrag hier. []
  12. Vergleiche auch den kleinen Bericht auf dem Blog von SAXORUM. []
  13. Mitgeteilt am Nachmittag des 13.04.2026 auf Bluesky – https://bsky.app/profile/andreasp-rv.bsky.social/post/3mjf2ymhk2k2b []
  14. Nachlesbar unter: DIE ZEIT online (inkl. Z-Plus) vom 02.04.2026, 11:02:00 – “NSDAP-Mitgliederkartei. Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie” im Abschnitt “Methodik” []
Max Grund
Max Grund
Max Grund ist Historiker an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er forscht u.a. zur Landesgeschichte der Oberpfalz, der Stadtgeschichte und zur Geschichte… Weiterlesen

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Max Grund (7. April 2026). NSDAP-Mitgliederkartei online. Wissenswertes und Einordnungen. Coding Oberpfalz. Abgerufen am 12. September 2026 von https://oberpfalz.hypotheses.org/755


7 Kommentare

  1. Die ZEIT hat hier selbstverständlich kein “Privatarchiv” geschaffen. Wir haben lediglich den Bestand der Mitgliederkarten im US-Nationalarchiv indexiert, damit es unseren Lesern leichter fällt, Personen zu finden. Wer das nicht möchte, kann ganz einfach weiter das US-Nationalarchiv verwenden oder direkt eine Anfrae ans Bundesarchiv stellen. Dass unsere Indexierung durch KI unterstützt wurde, haben wir von Anfang an transparent gemacht, ebenso wie die Tatsache, dass dabei unweigerlich Fehler auftreten. Jeder uns gemeldete Fehler wird korrigiert. Es steht jedem und jeder frei, einen eigenen Index anzulegen, deshalb verstehe ich die Kritik nicht ganz. Millionen von Menschen haben unsere Suche bereits genutzt, und wir haben tausende von Zuschriften zu erfolgreichen Suchen erhalten (und darüber berichtet).

    Es wäre schön, wenn jemand die ca. 12,7 Mio. Personen in der Kartei händisch digitalisiert. Bis dahin ist so einer KI-gestützter Index besser als gar kein Index.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Gregor Aisch

    1. Sehr geehrter Herr Aisch,

      ich danke Ihnen für das Lesen meines kleinen Beitrags und für den von Ihnen hinterlassenen Kommentar. Ich finde es gut, dass Sie kontinuierlich Verbesserungen an der Datenbank vornehmen (wie etwa die Bilderverknüpfung). Auch die Sinnhaftigkeit einer Indexierung der Karteikarten habe ich an keiner Stelle in Frage gestellt. Ohne diese wäre ein so großer Bestand nicht in der hier angestrebten schnellen Zugriffsweise benutzbar.

      Fragwürdig finde ich lediglich das Vorgehen der ZEIT. Die Datenbank wird massiv beworben. Auch international wird Ihre Suchmaske unterdessen als die neue ‚Nazisuchmaschine’ wahrgenommen (vgl. https://edition.cnn.com/2026/04/17/europe/german-search-engine-nazi-relatives-scli-intl). Das Problem hierbei ist auch gar nicht das Finden von Personen, sondern das Nicht-Finden. Und damit meine ich nicht die Lücken, welche die Mitgliederkartei als solche hat und auf die Ihr Team auch hinweist. Ich meine eher die Früchte der anscheinend zu Grunde liegenden Quick-And-Dirty-Arbeitsmethode. Wenn Vornamen massenhaft völlig falsch erkannt werden, will ich gar nicht wissen, was mit Nachnamen passiert ist. Selbiges gilt für die Geburtsdaten oder die Ortszuordnungen. So besteht nicht nur die Gefahr, dass im Frontend falsch positive Ergebnisse gezeigt werden, sondern auch jene, dass viele vorhandene Karteikarten nicht ausgespielt werden. In Anbetracht der laufenden Werbemaschine des Verlags ist es hier wohlfeil, sich mit Disclaimern zum eigenen Gebrauch von KI zur Erschließung des Bestandes aus der Verantwortung zu ziehen. Die KI hat sich das Projekt schließlich nicht ausgedacht. So wie aus Eigentum Verantwortung folgt, tragen Sie natürlich auch für Ihre plakativ beworbenen Online-Inhalte („Jetzt liegen alle Fakten offen“) eine Verantwortung. Hier werden aktiv große Erwartungen geweckt. Ihr Team sieht anhand der großen Nachfrage, dass Sie mit der Datenbank einen Nerv getroffen haben. Wie viele der Suchenden bei einem ausbleibenden Treffer tatsächlich genauer Suchen und nicht einfach beruhigt einfach den Tab schließen, bleibt unklar.Der nun angestrebte Citizen Science Zugang macht es meiner Meinung nach nicht automatisch besser – schließlich handelt es sich nicht um ein philanthropisch orientiertes Projekt des Verlags, sondern um ein Monetarisiertes.

      Es mag sein, dass niemand gezwungen wird, die Datenbank der Zeit zu nutzen und sich jedermann einen eigenen Index bauen kann. Das macht es jedoch nicht illegitim, auf die Probleme von vorhandenen Angeboten hinzuweisen und diese kritisch einzuordnen. Genau darum geht es auf diesem Blog: digitale Forschungs- und Recherchetools für die Landes- und Heimatgeschichte vorzustellen und einzuordnen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Max Grund

  2. Ehrlich gesagt habe ich für das Angebot des Bundesarchivs nur sehr begrenzte Hoffnung. Ich kenne kein deutsches Archiv und keine Bibliothek, die eine annähernd so benutzerfreundliche Oberfläche wie etwa hier die Zeit (oder früher Google Books bevor es unbrauchbar wurde) geschaffen hat. Auch die Risikobereitschaft, was die zu Teilen ja durchaus brauchbare AI angeht, fehlt dort sicherlich. Gefunden habe ich meine beiden Opas ja durhaus, nur waren dann eben viele Fehler in den Transkriptionen der drei Kartekarten. Das Projekt der ZEIT ist an sich kein schlechter Anfang, aber es braucht einiges zusätzlich: 1.) Die Bilder müssen kopierbar, abspeicherbar und nahnutzbar sein. 2.) Es muss für jede Karteikarte einen wirklichen Permalink ohne Paywall geben. 3.) das wichtigste: konsequentes, einfachstes Verbessern der Transkriptionen durh Nutzer, also: Crowdsourcing, siehe Arolsen (aber weniger kompliziert bitte).

    1. Die Bilder sind jetzt abspeicherbar, dabei verweisen wir direkt auf die Originalquelle im US-Nationalarchiv. Man kann außerdem einen Direktlink in das ZEIT-Archiv kopieren.

      Am konsequenten Verbessern der Transkription sind wir dran, wir haben schon viele Hunderte Zuschriften bekommen. Wir prüfen jede Änderung anhand der Karteikarten-Scans.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Gregor Aisch

  3. Die Suche in der NSDAP-Mitgliederkartei funktioniert so hundsmiserabel, warum druckt man das nicht einfach als Buch und schickt es an alle Haushalte?

    So wie damals bei der Umstellung auf die fünfstelligen Postleitzahlen.

    1. Bisher ist Suche in der Tat mühsam. Ich bin mir aber sicher, dass sich das deutlich ändern wird, sobald das Angebot des Bundesarchivs an den Start geht. Auch einige andere Projekte arbeiten gerade daran, die Karteien fern von Bezahlschranken zugängig zu machen. Hier wird sich in den nächsten Monaten ganz bestimmt noch was tun.

      Zumindest für die Oberpfalz wäre auch eine Überführung der Mitglieder als Listen in das OberpfalzWiki denkbar. Vielleicht ergibt sich hier perspektivisch etwas.

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